Günter Hannichs Videokommentar - 01.04.2020

Warum Sie dem Mythos von der befürchteten "Hyperinflation" keinen Glauben schenken sollten.

Rolf Weichert
about 1 year agoApril 1, 2020
04:37:43
Der Investorverlag die Konkurenz zum Gevestor verlag gehrne die Wirtschaftsjournalisten gehören zu dne Blödiannen die Hyperinflation sprechen!
Anonymous
about 1 year agoApril 1, 2020
Der Investorverlag die Konkurenz zum Gevestor Verlag gehören die Wirtschaftsjournalisten auch zu den Blödiannen die Hyperinflation sprechen
Günter Hannich
about 1 year agoApril 1, 2020
Das Verständnis von Inflation/Deflation ist für mich ein Prüfstein dafür ob jemand das System verstanden hat oder nicht.
In einem auf immer größeren Schuldentürmen basierenden System kann es keine Inflation im ersten schritt geben, weil jede Krise dazu führt, dass das Geld in den Schuldendienst fließt und dem Konsum entzogen wird - das erleben wir gerade.
Inflationsrate aktuell weiter auf 0,75 gesunken!
Schmidt, Hans-Paul
about 1 year agoApril 1, 2020
Guten Morgen, Herr Hannich !
Habe mir Ihren Kommentar vom 1. April (!) angesehen - es ist kein Aprilscherz - leider ! Es ist überzeugend ! Was ich nicht verstehe, dass Kollegen aus Ihrem Verlag (!!) immer noch in Aktien zu gehen empfehlen. Etwa Herr Gelfarth, dessen Empfehlungen sich (von Sixt, freenet und Equinor abgesehen) mit der kleinen Erholung wieder erholt haben, der aber dies offenbar nicht als "Bullenfalle" erkennt, sondern mit Stolz auf die Richtigkeit seiner Empfehlungen hinweist (ebenfalls heute). Tauschen Sie sich denn gar nicht aus über Ihre Einschätzungen ? Ich würde ja eigentlich zu gerne wissen, ob es sich nicht empfiehlt, die erholten Werte wieder zu veräußern, wenn sie schon mal wieder im Plus sind. Aber da kommt nichts. Dabei sind Sie doch alle sogen. "alte Hasen" in dem Geschäft !
Nix für ungut - sagt man in Bayern ! Grüße, Ihr H.-P. Schmidt
Günter Hannich
about 1 year agoApril 1, 2020
Wer bisher mit Aktien Geld verdient hat, wird das wohl auch dann machen wenn sich die Verhältnisse ändern.
Klaus Alber
about 1 year agoApril 1, 2020
08:22:92
Die Reihenfolge geht so:
Rezession wird zur Depression mit Deflation (mangels Nachfrage), EZB erhöht exzessiv die Geldmenge, dann kommt Hyperinflation gefolgt vom Währungs-Crash, weil die Saatsschulden ja irgendwie weg müssen.
Sie sagen übrigens mit keinem Wort was man gegen die Deflation tun sollte.
Günter Hannich
about 1 year agoApril 1, 2020
Hyperinflation kommt erst sehr, sehr viel später - erst wenn die Deflation bereits große Teile der Bevölkerung verarmt hat.
Rolf Weichert
about 1 year agoApril 5, 2020
00:00:00
Selbst bei ein Inflation habe ich beobachtet das die Aktien geringer steigen wie die Inflation. Der einzige Inflationschutz ist Edelmetall!
Ikarus
about 1 year agoApril 1, 2020
Herr Hannich
Das Aktien im Moment viel zu riskant sind und dass es eine Deflation geben wird, bin ich überzeugt. Wie sehen sie das mit Gold Investments in physischer oder Aktien Form? MfG Ikarus
Günter Hannich
about 1 year agoApril 1, 2020
Zu Gold in physischer Form rate ich auf jeden Fall bis 10% des Vermögens als Risikostreuung - Minen würde ich vermeiden
Martin
about 1 year agoApril 1, 2020
Was ist mit Gold-Wie lange warten mit verkaufen wenn man nach den turbolenzen noch etwas hat
Günter Hannich
about 1 year agoApril 1, 2020
Die Edelmetalle in physischer Form dienen als weitere Risikostreuung - "Gold verkauft man nicht, man vererbt es" heißt ein Sprichwort
Arsenij
about 1 year agoApril 1, 2020
Nur um Missverständnisse aufzuklären wollte ich fragen wieso Sie die beiden Depressionen aus den zwanziger und dreißiger Jahren erwähnten, weil Sie einen Verglichen zu historischen Hyperinflationen brauchten oder weil Sie eine ähnliche Katastrophe in der Zukunft erwarten? Ich danke Ihnen für ihre Aufmerksamkeit.
Günter Hannich
about 1 year agoApril 2, 2020
1923 war eine Hyperinflation nach dem verlorenen Ersten Weltkrieg - hingegen 1930 die Weltwirtschaftskrise war eine Deflation. Das wird immer wieder verwechselt

Heute haben wir keinen verlorenen krieg, sondern eine ähnliche Lage wie 1930, folglich wird eine Deflation kommen und keine Hyperinflation
Peter Moser
about 1 year agoApril 1, 2020
Sehr geehrter Herr Hannich! 
Welche Anlagen empfehlen Sie jetzt in der hereinbrechenden Deflation?
Götz Stahlschmidt
about 1 year agoApril 2, 2020
wie verhalte ich mich in der kommenden Deflation. Wenn ich cash will welche assets veräussere ich in welcher Reihenfolge und Gewichtung: Land, Gold, Aktien, Anleihen?
Günter Hannich
about 1 year agoApril 3, 2020
Man verkauft alles was heute überbewertet ist.
Gabriele Schöps
about 1 year agoApril 2, 2020
Sehr geehrter Herr Hannich,
ist es sinnvoll jetzt ersparte Euro zu 50% in Dänische Kronen, oder Schweizer Franken unters Kopfkissen zu legen?
Das Ersparte ist klein
Anonymous
about 1 year agoApril 3, 2020
Dänische Kronen sind sicher keine Empfehlung im Crash-Investor - dazu ist das Land viel zu klein
Gerhard Speer
about 1 year agoApril 2, 2020
@ Gabriele Schöps: Herr Hannich empfiehlt Norwegische Kronen und den Schweizer Franken als Krisenwährung.
Gerhard Speer
about 1 year agoApril 2, 2020
Sehr geehrter Herr Hannich,
die Frage, wann eine Deflation in eine Inflation kippt, wird in entsprechenden Kreisen momentan heiß diskutiert. Natürlich gibt es nach einem Schock/Crash erst einmal ein deflationäres Szenario. Weltweit wird jedoch über "Helikopter-Geld" diskutiert, das die Zentralbanken direkt an die Bürger auszahlen, um ein deflationäres Szenario zu verhindern. Die Frage bleibt, ob sich daraus eine Hyperinflation entwickelt und in welchem Zeitraum. Dieses Geld trifft auf eine schrumpfende Warenmenge die in einer Hyperinflation enden könnte.
Günter Hannich
about 1 year agoApril 3, 2020
Die in den letzten 80 Jahren aufgetürmten Schuldenberge sind so gigantisch, dass man hunderte Billionen Dollar Helikoptergeld bräuchte um überhaupt einen Effekt zu erzielen. 
Außerdem kommt Geld nur über Kredite überhaupt in Umlauf - wenn jedoch in einer Deflation keine Kredite mehr genommen werden kann keine Notenbank der Welt eine Inflation erzeugen - das versucht die EZB seit 10 Jahren und hat es nicht geschafft.
Warum sollten sie es ausgerechnet jetzt schaffen?
Inflationsrate momentan bei lächerlichen 0,7% - und davor sollen wir uns fürchten?
Your comment